| lyric | All Morgen ist ganz frisch und neu des Heren Gnad’ und grosse Treu. ___
1. All Morgen ist ganz frisch, und neu des Herren Gnad und große Treu; sie hat kein End den langen Tag, drauf jeder sich verlassen mag.
2. Drum steht der Himmel Lichter voll, dass man zum Leben sehen soll und es mög schön geordnet sein, zu ehren Gott, den Schöpfer dein.
3. So hat der Leib der Augen Licht, dass er dadurch viel Guts ausricht und seh auf Gott zu aller Frist und merk, wie er so gnädig ist.
4. O Gott, du schöner Morgenstern, gib uns, was wir von dir begehrn: Zünd deine Lichter in uns an, laß uns an Gnad kein Mangel han.
5. Treib aus, o Licht, all Finsternis, behüt uns, Herr, vor Ärgernis, vor Blindheit und vor aller Schand und reich uns Tag und Nacht dein Hand,
6. zu wandeln als am lichten Tag, damit, was immer sich zutrag, wir stehn im Glauben bis ans End und bleiben von dir ungetrennt. |