| lyric | 1. Ich zog [wohl] durch die Lande zur schönen Sommerszeit und schaute Gottes Wunder so herrlich weit und breit, Wie's Vöglein musst ich singen in meinerm hellen Mut: O Wandern, Wandern, Wandern, wie machst du alles gut!
2. Auf Bergeshöh' den Winden gab hin ich jedes Weh, liess es hinuntersinken tief in den blauen See. Doch sieh', wie bald ein Sehnen zog in die Brust mit Macht: O Heimat, liebe Heimat, dein dacht' ich alle Tag.
3. Und ohne Rast und Ruhe bin heimwärts ich gewallt, vor meiner trauten Hütte stand ich in Freuden bald. Und als ich ruhte drinnen, ein müder Wandrer, aus, wie ward so wohl, so selig mir in dem stillen Haus. |