| lyric | Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein; langen und bangen in schwebender Pein; himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt: glücklich allein ist die Seele, die liebt!
Thränen af Erden, auch fliessen so viel; Kummer belastet so machnes Gefühl! Schwermuth macht Herzen zum Tode betrübt: glücklich allein ist die Seele, die liebt.
Veilchen und Rosen im Garten verblühn, Jugend und Anmuth im Leben entfliehn; Ahnung und Hoffnung den Himmel oft trübt: glücklich allein ist die Seele, die liebt!
Winket das Schicksal, so ruft uns das Grab; alles was athmet, sinkt endlich hinab. Selig, wem Liebe den Todtenkranz giebt: glücklich die Seele, die sterbend noch liebt! |