| lyric | 1. Der Tag erwacht. Ein Leuchten, ein sonnenheller Strahl, als Gottesgruss von oben küsst lächelnd berg und Tal. Das weisse Schneegefilde erglänzt klar und mild; es ist nach Nacht und Grauen des Friedens süsses Bild.
2. Der Tannenwald hoch oben steht starr im Schnee und schweigt, das flimmernde Geäste in Andacht tief geneigt. Durch seine dunkeln Hallen, wie sel’ger Jubelsang, erklingt rings aus den Tälern der Weihnachtsglocken Klang.
3. Das tönt so traut, so wonnig, bald näher, ferner bald, Ich wand’re durch das Flüstern im hoher Winterwald. Ist das der Engel Ode,, der wohlig mich umweht? Es falten sich die Hände zum frommen Dankgebet. |