Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Det änen am Bärgli, det staht e wiissi Geiss,

Liedtext

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first_line1. Det änen am Bärgli, det staht e wiissi Geiss,
lyric1. Det änen am Bärgli, det staht e wiissi Geiss,
i ha si welle mälche, da haut si mer eis.

2. Si het mer eis ghaue, das tuet mer so weh.
Jetz mälch i miner Läbtig kei wiissi Geiss meh.
___

1. Wenn i meine, heig eini,
so lauft si mer devoo.
Si ist mer druus g’laufe,
’s weiss niemer wohee.

2. Deet äne am Bärgli,
deet stood ’ne wiisse Geiss;
i ha si welle Mälche,
do steckt si mer eis.

3. Si hett mer eis g’haue,
das tuet mer so weh:
I mälche miner Läbtig
ke wiisse Geiss meh.

4. Deet äne am Bärgli,
deet stood e Franzos;
i ha-n e welle schiesse,
do schickt er mer e Kuss.

5. Deet äne am Bärgli,
deet stood e Franzos;
er juchzet und joolet,
durs Bärgli abtroolet.

6. Wenn’s nume nid rägnet,
wenn’s nume nit schneit,
wenn nume nid’s Schätzali
dur d’Stägen abeg’heit.

7. Do hed’s halt chli g^rägnet,
do hed’s halt chli g’schneit,
do ist halt mis Schätzali
dur d’Stäge-n abeg’heit.

8. Wi hööcher uf em Bärgli,
wi chüeler de wind,
wi nööcher bem Schätzali,
wi chliiner di Sünd.

9. Und goo-n-i wiit use,
so ha-n i wiit hei,
und goo-n i durs Gässali,
bi-n eender deheim.

10. Und goo-n i durs Mättali,
so netzt me das Tau;
und bliib i deheime,
so krieg i ke Frau.

11. Treu bin i, treu bliib i,
teru ha-n is im Sinn,
treu bliib i dem Schätzel
um Usland, im In.
___

1. Det äne am Bergli
det schtaht e wiessi Geiß,
I ha si welle mälche,
da haut si mir eis.

2. Si hät mer eis g’haue,
das tuet mer so weh.
Jetz mälch i miner Läbtig
kei siessi Geiß meh’.

3. Vo Basel uf Züri,
det hät’s es Tunell,
wänn mer ine chunnt wird’s dunkel,
wänn mer use chunnt wird’s hell.

4. Min Vater und d’Muetter
sind sparsami Lüt,
si flicket mer d’Hose
mit Härdöpfelhüt.

5. Der ein hat dieses,
der andre hat das,
sphat jeder was andres,
aber jeder hat was.

6. Es schnattern die Gänse,
so will es der Brauch,
es schnattern die Weiber
beim Kaffeeklatsch auch.

7. Wer fort ist gegangen,
der ist nicht zu Haus,
und wer da kein hat,
dem ging es halt aus.

8. Mein Vater, der faulenzt,
mein Mutter pflegt Ruh,
mein Bruder reissts Maul auf
und ich schau ihm zu.

9. Hab eimal gejodelt
da drobn auf der Alm,
jetzt hab ich schon wieder
die Hebamm’ zum zahln.
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