| lyric | 1. Wie reizend, wie wonnig ist alles umher! Am Hügel wie sonnig, wie schattig am Wehr! Dort spiegeln sich Erlen im blauen Krystall; hier wiegen sich Schmerlen im tosenden Fall.
2. Wie grünet die Aue so lieblich und mild! Wie pranget im Taue das Blumengefild! Schon kleidet die Beere sich würzig in Rot; schon schwillet die Ähre des Segens zu Brot.
3. Der Birkenbusch wanket am flüsternden Hain; die Brombeer' umranket das Felsengestein. Die Bienen besummen die Matten entlang; die Frösche verstummen vor Lerchengesang.
4. Wie wonnig ist alles, wie alles so hehr! das Rauschen des Falles, der Schatten am Wehr! Allüberall bieten sich Freuden uns an, zu schmücken hienieden die irdische Bahn. |