| lyric | 1. Stehst so still, mein Pferdchen, schaust mich traurig an? Hab dich nicht vergessen, dir nicht wehgetan.
2. Gab dir besten Hafer, Wasser, kühl und rein; läßt das Wasser stehen, läßt den Hafer sein!
3. Viele hundert Meilen eilten wir nach Haus; morgen in der Heimat ruhen wir uns aus!
4. Morgen gibt mein Frauchen Futter dir genug, wird den Freund liebkosen, der mich heimwärts trug.
5. Darum laß uns eilen, eh die Sonne sinkt! Hier ist keine Brücke, und kein Fährmann winkt.
6. Stürme nicht und Ströme lähmten unsern Mut. Vorwärts, Kameraden, in die träge Flut!
7. Aus dem dunklen Wasser ringt das Pferd sich dort; schnaubt und wiehert angstvoll: Ach, mein Herr ist fort! |