| lyric | 1. Sohn, da hast du mein Gewehr! meiner Hand wird es zu schwer |: Nimm den Fänger fleckenlos, kopple dir der Hunde Troß! :|
2. Grau ist mir schon längst das Haar, wie mein Rock schon fünfzig Jahr'; |: jedes Jahr, wie manche Jagd, hat den Stein mir stumpf gemacht. :|
3. Diese Büchse, vielbewährt, hat der Fürst mir einst verehrt; |: denn ich dient' ihm treu und hold und verschmähte fremden Sold. :|
4. Unsres Fürsten Hab' und Gut raubte ihm des Kriegers Wut! |: denn wie tat des Schwachen Hand wohl dem Feinde Widerstand! :|
5. Nimm die Büchse, rüste dich; sieh, die Dienstpflicht fordert mich! |: Sohn entlaste mich des Harms ob der Schwäche meines Arms! :|
6. Meide gern den warmen Herd fürs Revier, der Sorgen wert; |: sei mir wachsam Tag und Nacht, hab' auf Holz- und Wilddieb' acht! :|
7. Einen Bruder, lieb und wert, nahm dir das Franzosenschwert, |: deine Mutter härmte sich stumm und starrend - und erblich. :|
8. Einsam bin ich nun und schwach, aber tät'st du mir's nicht nach, |: wär's mir härter noch einmal, denn des andern Sohnes Fall. :|
9. Drum, so ehre mein Gebot! Waidmannsheil! Behuf dich Gott! |: Weih'st du treu dem Forste dich, freut dein alter Vater sich. :| |