| lyric | 1. Ihr Brüder, seid mir all willkumm', und setzt euch um den Tisch herum und trinkt mit mir ein gut Glas Bier bei einer Pfeif Tubak.
Ref.: |: Tu-bak-bak-bak, Tu-bak-bak-bak, bei einer Pfeif Tubak. :|
2. Ein edles Kraut ist der Tubak, trägt's mancher große Herr im Sack; Stein, Stahl und Schwamm seind stets beisamm beim edlen Rauchtubak.
3. Wenn dieses edle Kraut nicht war', stund' mancher Tubaksladen leer, der früh und spat seine Losung hat von allerlei Tubak.
4. Der Bub', zum Rauchen noch nicht reif, stiehlt seinem Alten die Tubakspfeif und ergötzt sich sehr hinter der Stadtmauer an einer Pfeif Tubak.
5. Der Student kann eher ohn' Latein als ohne lange Pfeife sein; Kanon' und Flaus sehn nobel aus bei einer Pfeif Tubak.
6. Der Superintendent sitzt denkend still, weil er am Sonntag pred'gen will, was im Vergleich das Himmelreich zu einer Pfeif Tubak.
7. Der Postülon auf seinem Gaul steckt sich sein Pfeifchen in das Maul und spritzt mit Kraft durch die Zahn' den Saft vom edeln Rauchtubak.
8. Der Ackersmann mit frohem Mut steckt sich ein Pfeifchen an den Hut und stopft sich schön, wenn die Ochsen stehn, eine frische Pfeif Tubak.
9. Dem Fuhrmann fehlt das Mittelstück, er raucht gleich aus dem Elastik und ziehet sehr durch Saft und Schmer den edlen Rauchtubak.
10. Der Nachtwächter auf kalter Straß' erwärmt sich an der Pfeif die Nas'; er ruhet nur, wenn er ruft die Uhr, raucht gleich nachher Tubak.
11. Der Soldat auf der Wach' nicht schlafen kann, drum steckt er sich 'ne Pfeife an und raucht für sich geheimiglich eine stille Pfeif Tubak.
12. Der Invalid auf einem Bein läßt auch noch nicht das Rauchen sein, hat spät und früh in der Physiognomie eine Pfeif und raucht Tubak.
13. Sogar die Marketenderin, mit Kind und Fäßchen tut sie ziehn; ihr Kind sie säugt und dabei raucht sie eine Pfeif Tubak.
14. Wenn Handwerksburschen auf Reisen sein und haben nur der Pfeifen ein', so rauchen sie per Kompanie aus einer Pfeif Tubak.
15. Der Mann, macht ihm sein Weib Verdruß, schmaucht Brunzlow und Prätorius und pustet sehr dann um sich her den Rauch vom Rauchtubak.
16. Der alte Mann schier ohne Zahn die Pfeife nicht mehr halten kann, nimmt flugs dann Garn, umwickelt warm die Röhr' und raucht Tubak.
17. Und wer im Rauchen recht erfahr'n, der rauche Havanna-Cigarr'n; hat am Tubak dann doppelt Geschmack, er kaut und raucht Tubak.
18. Aus irdner Pfeife raucht Mynheer, der wohlgenährte Holländer, raucht Maryland aus erster Hand, den edelsten Tubak.
19. Des Spaniers Art gefallet mir, er wickelt Tubak in Papier und steckt es an und rauchet dann eine wohlfeile Pfeif Tubak.
20. Der bärt'ge Türk', der meint, er wär'seh, er schlägt die Beine untern Ärsch, bläst durch den Bart nach Türkenart den feinsten Rauchtubak.
21. Der Chines' mit seinem kuriosen Sitz raucht den Tubak aus Bernsteinspitz', zieht Dampf hervor durchs Weichselrohr und rauchet Teutubak. |