| lyric | 1. Froh ziehn wir in den Wald hinein, froh birschen wir im Dome der grüngewölbten Säulenreih'n, umbraust vom Felsenstrome, froh ziehn wir froh den Jägerpfad, der tausend, tausend Freuden hat. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo!
2. Nichts ist dem Jägerglücke gleich, das unsern Geist erheitert, zum Frohgenuß in Gottes Reich den Busen uns erweitert. Drum lebt wohl nie und nirgends wo ein Erdenkind, wie wir, so froh. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo!
3. Wir sehen und entdecken viel, was Städter nicht entdecken, die zwischen Prunk und Kartenspiel in dumpfen Mauern stecken. Wir sehn, was sie wohl nimmer sehn; weil sie, wie wir, nicht pirschen gehn. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo!
4. Zwar sehen sie das Wildbret gern auf ihrem Tisch und Teller; zum Jagen aber gilt der Herrn ein Dutzend keinen Heller. Sie tappen uns nur störend nach und keuchen Wild und Echo wach. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo!
5. Wir aber, wir, bei Tag und Nacht sind flink auf unsern Sohlen und wissen fein aus Forst und Jagd uns Beut' und Lust zu holen. Uns ist ein wohlgerat'ner Schuß des Lebens wahrer Hochgenuß. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo!
6. Ereilen donnernd wir das Ziel, und gibt der Hirsch das Zeichen, ha! was ist dann dem Frohgefühl des Jägers zu vergleichen! Sein Geist erhebt sich wie der Aar an Wodans höchstem Felsaltar. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo!
7. Froh ziehn wir in den Wald hinein und pirschen in dem Dome der grüngewölbten Säulenreih'n, umbraust vom Felsenstrome. Froh ziehn wir heim den Jägerpfad, der tausend, tausend Freuden hat. Halli, halli, halli, hallo, halli, halli, hallo! |