| lyric | 1. Es naht sich schon die Fasenacht, da laßt uns frech und fröhlich sein; zu zwein und zwein zusammenbracht, gleichwie die zarten Täubelein. Doch ich hab mich schon hingesellt zu meiner Krücken, die mir mein Schatz hat auserwählt statt liebem Drücken. Und ich die Kruck fest an mich zuck, recht freundlich unter die Achsel ruck; ich geb ihr manchen harten Druck und laß sie knarren. Was mußte mir zur Fasenacht das widerfahren? Blähä, seid still, ihr Narren!
2. Da nun die wilden Vöglein sind gepaart schon ohne allen Neid, was soll man denn als zahmes Kind nicht feiern diese liebe Zeit, umarmen, küssen ein schönes Weib? Laß dich genießen! Gewähre deinen jungen Leib ohn' all Verdrießen! Und ich die Kruck fest an mich zuck, recht freundlich unter die Achsel ruck; ich geb ihr manchen harten Druck und laß sie knarren. Was mußte mir zur Fasenacht das widerfahren? Blähä, seid still, ihr Narren!
3. Die Fastnacht und des Maien Pfad, die pfeifen gern aus einem Sack. Was sich das Jahr verborgen hat, das äugt nun offen an den Tag. Doch hat mein Schatz die Tück gespart mit falschen Winken bis an den Herbst: Verfluchte Fahrt, denn ich muß hinken! Und ich die Kruck fest an mich zuck, recht freundlich unter die Achsel ruck; ich geb ihr manchen harten Druck und laß sie knarren. Was mußte mir zur Fasenacht das widerfahren? Blähä, seid still, ihr Narren! |