| lyric | 1. Das Grab ist tief und stille und schauderhaft sein Rand; es deckt mit schwarzer Hülle ein unbekanntes Land.
2. Das Lied der Nachtigallen tönt nicht in seinem Schoß; der Freundschaft Rosen fallen nur auf des Hügels Moos.
3. Verlaßne Bräute ringen umsonst die Hände wund; der Waise Klagen dringen nicht in der Tiefe Grund.
4. Doch sonst an keinem Orte wohnt die ersehnte Ruh', nur durch die dunkle Pforte geht man der Heimat zu.
5. Das arme Herz, hinieden von manchem Sturm bewegt, erlangt den wahren Frieden nur wo es nicht mehr schlägt. |