| lyric | 1. Die Mutter spricht: ""Ich will's nicht leiden, dass Nachbars Fritz dich immer küsst; allein ich kann ihn ja nicht meiden, weil er ein lieber Junge ist.""
2. ""Man hat doch wahrlich nichts als Plage nun einmal hier auf dieser Welt; die Mutter zankt mich alle Tage um etwas, das mir wohlgefallt.
3. Was ists nun weiter, mich zu küssen? Als ob dies gar ein Unrecht ist; die Mutter muss das besser wissen, sie hat schon längst vor mir geküsst.
4. Es sind wohl mehr die bösen Leute, die sehen uns immer ins Gesicht; doch meistens gehn wir ja bei Seite, und dann, dann sehen sie's ja nicht.
5. Doch ich bewahre mein Gewissen, so wird gewiss auch mir verziehn; er soll mich künftig micht mehr küssen, nein Mutter, künftig küss ich Ihn!"" |