| lyric | 1. Alles ist vergänglich, währt nur kurze Zeit: die Armen und die Reichen müssen alle weichen hin zur Ewigkeit.
2. Keiner wird verschonet, keiner kommt davon: Fürsten, Potentaten finden keine Gnaden, müssen alle dran.
3. Ich und du und alle müssen vor Gericht, müssen hören und sehen mit Seufzen und mit Flehen, was der Richter spricht.
4. Heut gehst du spazieren in dem grünen Wald: morgen mußt du scheiden, alle Wollust meiden in der Todsgestalt.
5. Heut lebst du in Freuden und in Lustbarkeit: morgen mußt du fahren aus den jungen Jahren hin zur Ewigkeit.
6. Ei, so nimm dich wohl in acht, wenn der Tod kömmt an; der Tod mit seinen Pfeilen wird dich übereilen: du mußt mit ihm gahn.
7. Ach liebster Gott, erbarme dich an unserm letzten End! Wenn unsre Seel soll scheiden, so tu sie neu bekleiden: Nimm sie in deine Hand! |