| lyric | 1. In einem Krippelein lag ein Kind, da stund ein Esel und ein Rind, dabei war auch die Jungfrau klar, Maria, die das Kind gebar.
Ref.: Jesus, der Herre mein, der war das Kindelein.
2. Da sangen dem Kind der Engel Chor mit süsser Stimm gar hoch empor: „Gloria, Lob und Würdigkeit sei Gott im Himmelreich geseit!“
3. Dies ward den Hirten schier verkundt, darum so liefen sie zur Stund gen Bethlehem und funden do das edle Kind und wurden froh.
4. Zur Stund entbrannt eins Sternen Schein, daß es ward kund den Königen drein im fernen Land im Orient, die kamen mit ihrer Gab behend.
5. Sie fielen auf die Erd, sie brachten dar dem Kinde wert gar edel Myrrhen, Weihrauch, Gold. Dem Kindelein wurden sie gar hold.
6. Das dies vernahm Herodes’ Mut, er dacht, we er vergöß sein Blut: Viel tausend Kind töt’ er zuhand – Jesus floh in Ägyptenland.
7. Hienach wohl über dreißig Jahr da ward dies Kindelein früwahr um unser ewig Seligkeit getöt’ und in ein Grab geleit.
8. Darnach zuhand am dritten Tag erstand er, wie vorhergesagt, und fuhr auf in seines Vaters Land, da sitzt er zu der rechten Hand. |