| lyric | 1. Wie freundlich ist's, nach Tages Müh in frohem Chor zu singen; die SOrge, die das Haupt umzog, die Last, die usnre Schultern bog, der Töne Lust vertreibet sie; drum mög das Lied gelingen!
2. Wohl dem, der sich mit Fleiss bemüht um jene Kunst der klänge und hat alleihn am Edlen Lust; er wird des Höchsten sich bewusst; denn unsre Seele schingt im Lied sich auf aus Last und Enge.
3. Wer sich im Singen Kraft erringt, steht nicht allein im Lande. Bald nimt ihn auf der traute Kreis, wo man wie er zu singen weiss. Das herzlich wahre Singen schlingt um alle heil’ge Bande. |