| lyric | 1. Wenn der Frühling auf die Berge steigt, und im Sonnenstrahl der Schnee zerfliesst, wenn das erste Grün am Baum sich zeigt und im Gras das erste Blümchen sprießt, wenn vorbei im Thal nun mit Einemmal alle Regenzeit und Winterqual, schallt es von den Höh’n bis zum Thale weit: O wie wunderschön ist die Frühlingszeit.
2. Wenn am Gletscher heiß die Sonne leckt, wenn die Quelle von den Bergen springt, alles rings mit jungem Grün sich deckt und das Luftgetön der Wälder klingt, Lüftchen lind und lau würzt die grüne Au und der himmel lacht so rein und blau, schallt es von den Höh’n bis zum Thale weit: O wie wunderschön ist die Frühlingszeit.
3. War’s nicht auch zur jungen Frühlingszeit, als dein Herz sich meinem herz erschloß? Als von dir, du wundersüße Maid, ich den ersten langen Kuß genoß? Durch den Hain erklang heller Luftgesang und die Quelle von den Bergen sprang, scholl es von den Höh’n bis zum Thale weit: O wie wunderschön ist die Frühlingszeit. |