| lyric | 1. Weiß mir [ich] ein schönes Röselein, das blühet [so] recht mit Prangen. O Blümelein, o Blümelein, sollt es nicht Gottes Wille sein, daß ich dich könnt erlangen.
2. Es blüht so fein, es blüht so licht auf weiter, breiter Heide; kein Schönre nicht erschauet wo mein Angesicht gibt mir ein größer Freude.
3. Du Blümlein zart, du Blümlein fein, bald kommt der Winter kalte. Kehr zu mir ein, kehr zu mir ein! In meines Herzens Sonnenschein ich deiner sorglich walte.
4. Und wann das Abendsternlein winkt, werd zu dir wiederkommen. Die Sonne sinkt, die Sonne sinkt, das güldne Abendsternlein blinkt, das soll mir trefflich frommen. |