| lyric | 1. Wenn ich in stiller Frühe vom Schlummern aufgewacht, blick ich empor und flehe! des Morgensternes Pracht. Mit sanftem Glanz begegnet sein heitres Auge mir, Wie früh bin ich gesegnet, mein Gott, ich danke dir!
In Nacht und Schlummer liegen, Das schufft du mir nicht an. Ein Licht ist aufgestiegen, Da man nicht schlummernkann. O selig, wer zum Lichte Durchdrang aus seiner Nacht Und vor dem Angesichte Der ew’gen Sonne wacht!
3. Ich freue mich mit Tränen Daß ich geboren bin; Mich zieht zu dir ein Sehnen, Dich Liebe zu mir hin! Geh auf nach Gram und Schmerzen Und bleibe nimmer fern. Deh auf in meinem Herzen, Du heller Morgenstern! |