| lyric | Traute Heimat meiner Lieben, sinn’ ich still an dich zurück, wird mir wohl, und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick.
Stille Weiler, grün umfangen von beschirmendem Gesträuch; kleine Hütte, voll Verlangen denk’ ich immer noch aneuch!
An die Fenster, die mit Reben einst mein Vater selbst umzog, an den Birnbaum der daneben auf das niedre Dach sich bo.
An die Stauden, wo ich Meisen im, Hollunderkasten hing, an des steillen Weihers Scheußen, wo ich Sonntags fischen ging.
Was mich dort als Kind erfreute, kommt mir wieder lebhaft vor; das bekannte Dorfgelä$ute wiederhallt in meinem Ohr.
Selbst des Nachts in meinen Träumen schiff’ ich auf der Heimat See, schüttle Äpfel von den Bäumen, wäss’re ihres Wiesen Klee.
Lösch’ aus ihres Brunnen Röhren meinen Durst am schwülen Tag, pflück im Walde Heidelbeeren, wo ich einst im Schatten lag.
Wann erblick ih selbst die Linde, auf den Kirchenplatz gepflanzt. Wo, gekühlt im Abendwinde, unsre frohe Jugend tanzt?
Wann des Kirchturms Giebelspitze, halb im Obstbaumwald versteckt, wo der Storch auf hohem Sitze friedliche seinen Jungen geht?
Traute Heimat meiner Väter wird bei deines Friedhofs Tür nur einst, früher oder später, auch ein Ruheplätzchen mir? |