| lyric | 1. Sieh', der Winter ist vergangen, Schnee und Regen ist vorbei, Leben, das der Tod gefangen, bricht die Bande und wird frei. Aller Orten regt sich mächtig was des Winters schlaf gedrückt; bald, ja bald stehtAlles pröchtig, frühlingsstrhalend ausgeschmückt.
2. Seinen Odem lößt Gott walten lebenswarm durch Wald und Flur; Auferweckungsstimmen schallen in de Gräber der Natur. Ihre Adern wieder fließen und ihr Antlitz färbt sich schön, tausend Lebenskeime sprießen in den Tälern, auf den Höhn.
3. Ueberall erschallt es deutlich: Leben ist vom Tod erwacht! Und die Erde schmückt sich bräutlich, und der blaue Himmel lacht! Komm, dies Wunder anzusehen, freu dich, Seele, inniglich: Gott läßt seinen Odem wehen, und der Frühling kommt für dich. |