| lyric | I Der große Geist droben ist der Hirte aller Hirten. lch bin sein, und mit ihm mangelt mir nichts. Er wirft mir ein Seil zu, und das Seil heißt Liebe, und er zieht mich sehr sanft dorthin, wo das Gras grün und das Wasser nicht gefährlich ist. lch bete und denke nach Und ich esse und lege mich gesättigt nieder. Oftmals ist mein Herz schwach und entfällt mir. Aber er hebt es wieder empor und zieht mich auf eine gute Straße, denn sein Name ist wunderbar.
ll Dereinst - es mag sehr bald sein, es mag etwas später sein, vielleicht viel später - wird er mich in ein enges Tal ziehen, däs zwischen den Bergen liegt. Es ist dunkel dort, aber ich werde nicht umkehren und mich auch nicht fürchten, denn dort, zwischen den Bergen, wird der große Hirte mir begegnen, und der Hunger, den ich in meinem Herzen das ganze Leben hindurch verspürte, wird gestillt werden'
I Oftmals macht er aus dem Seil eine Peitsche, aber hernach gibt er mir einen Stab, an den ich mich lehnen kann. Er bereitet vor mir einen Tisch mit mancherlei Speisen. Er legt seine Hand auf mein Haupt und alle Müdigkeit ist dahin. Er füllt meinen Becher, bis er überläuft. Was ich sage, ist wahr, es ist keine Lüge.
ll Die Straßen, die vor mir liegen, werden mich durch dieses Leben führen. Hernach werde ich hingehen, in dem großen Lager zu wohnen, und mich niedersetzen mit dem großen Hirten immerdar.
I lch bin sein Gast in seinem Haus, mehr noch: sein Freund und sein Kind. Die Tür ist offen, solange ich lebe. Und wenn ich sterbe, ist sein Haus für mich bereit.
ll Glück und Frieden gibt er mir. Was soll ich tun? lch habe nichts zu geben als mein Gebet, mein Lied, meinen Dank. lch kann nichts geben als dies: Nehmen, was er mir gibt. |