| lyric | Der Herr gibt mir für meine Arbeit das Tempo an. lch brauche nicht zu hetzen. Er gibt mir immer wieder einen Augenblick der Stille, eine lch bete und denke nach Atempause, in der ich zu mir komme. Er stellt mir Bilder vor die Seele, die mich sammeln und mir Celassenheit geben. Oft läßt er mir mühelos etwas gelingen, und es überrascht mich selbst, wie zuversichtlich ich sein kann. lch merke: wenn man sich zuversichtlich diesem Herrn anvertraut, bleibt das Herz ruhig. Obwohl ich viel zu viel Arbeit habe, brauch ich doch den Frieden nicht zu verlieren. Er ist in jeder Stunde da und in allen Dingen, und so verliert alles andere sein bedrohliches Cesicht. Oft, mitten im Gedränge, gibt er mir ein Erlebnis, das mir Mut macht. Das ist, als ob mir einer eine Erfrischung reichte, und dann ist der Friede da und eine tiefe Ceborgenheit. lch spüre, wie meine Kraft dabei wächst, wie ich ausgeglichen werde und mir mein Tagewerk gelingt. Darüber hinaus ist es einfach schön zu wissen, daß ich meinem Herrn auf der Spur bin, und daß ich, jetzt und immer, bei ihm zu Hause bin. |