| lyric | l + ll Herr, du erforschest und kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Meine Gedanken durchschaust du von ferne.
I Ob ich gehe oder ruhe, du mißt es ab, du bist vertraut mit all meinen Wegen.
ll Noch liegt mir kein Wort auf der Zunge - du, Herr, kennst es bereits.
I Du hältst mich von vorn und von hinten umschlossen und legst deine Hand auf mich.
ll Zu wunderbar ist für mich solches Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen. Wohin könnt ich gehn vor deinem Geist, wohin vor deinem Antlitz fliehen?
I Stiege ich hinauf in den Himmel, du bist dort, bettete ich mich in der Unterwelt, du bist zugegen. Nähme ich Flügel des Morgenrots, ließ ich mich nieder am äußersten Meer, lch bete und denke nach auch dort würde deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fassen.
ll Sagte ich: uFinsternis soll mich bedecken, Nacht statt Licht mich umgebeno, auch Finsternis wäre fur dich nicht finster, Nacht würde leuchten wie der Tag, Finsternis wäre wie Licht.
l + ll Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne mein Denken ! Schau, ob ich gehe auf einem Weg, der dich kränkt, und leite mich auf ewigem Weg! |