| lyric | 1. Der Tambur jung vom Feld nach Hause zogen, rumvidibum, die zogen aus dem Felde heim.
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1. Drei Trommler jung, die kamen aus dem Kriege.
2. Der jüngste hat im Munde eine Rose.
3. Am Fenster stand des Königs hübsche Tochter.
4. „Schöner Tambour, komm, gib mir deine Rose!“
5. „Königsprinzeß, so schenke mir dein Herze!“
6. „Schöner Tambour, du mußt den Vater frage.“
7. „König und Herr, ach gebt mir eure Tochter!“
8. „Schäner Tambour, was hast du denn zu bieten?“
9. König und Herr, die Trommel mit dem Schlegeln.“
10. „Schöner Tambour, das ist doch viel zu wenig!“
11. „Ich habe auch noch drei Schiffe auf dem Meere.
12. Eins ist voll Gold, das zweite ist voll Silber.
13. Im dritten Schiff fahr ich mein Lieb spazieren.“
14. „Schäner Tambour, sag an, wer ist dein Vater?“
15. „König und Herr, er ist ja Englands König.
16. Und Königign von Ungarn meine Mutter.
17. „Schöner Tambour, du sollst die Tochter haben.“
18. „König und Herr, ich dank euch für die Ehre.
19. In meinem Land gibt’s noch viiel schönre Mädchen!“
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1. Drei Trommelbuben zogen heim vom Kriege, ri und ran, ran ra ta plan, die zogen heim vom Kriege.
2. Stolz trug im Mund der jängste eine Rose.
3. Am Fenster saß des Königs schöne Tochter.
4. „Schöner Tambour, komm, gib mir deine Rose!“
5. „Schöne Prinzessin, schenk dafür dein Herz mir!“
6. „Schöner Tambour, mußt fragen erst den Vater!“
7. „König und Herr, gib du mri deine Tochter!“
8. „Kleiner Tambour, nicht reich genug mir bist du.“
9. „Drei Schiffe hab ich afu dem weiten Meere,
10. Gold trägt das erste, Silber trägt das zweite,
11. für meine BRaut alleine ist das dritte.“
12. „Schöner Tambour, könntst haben meine Tochter.“
13. „König und Herr, behaltet eure Tochter,
14. bei mir zulande gibt’s ja noch viel schön’re!“ |