| lyric | 1. Heute wollen wir das Ränzlein schnüren, laden Lust und Frohsinn mit hinein. Golden scheint die Sonne uns zur Freude, lockend tönt der Amsel Ruf im Hain.
Ref.: Zupf [Jauchzt] die Fiedel, singt ein Liedel, laßt die Sorgen all zu Haus, denn wir wandern in die Welt hinaus.
2. Haben wir des Berges Höh’ erklommen schauen lachend wir ins Tal zurück; nun lebt wohl ihr engen staub’gen Gassen, heute lacht uns das Scholaren Glück.
3. Unser ist des Waldes heil’ges Dunkel und der blüh’nden Heide rotes Kleid, und des reifen Kornes gold’ne Wogen, all das Blüh’n und Werden weit und breit.
[ 3. Laßt uns wandern durch des Dunkel und der blühenden Heide buntes Kleid, und des Kornes wogendes Gefunkel, alles grünt und blühet weit und breit. ]
4. Und so laßt uns durch die dunklen Wälder und die blühend rote Heide zieh’n, denn man soll ja in den jungen Jahren rote Rosen pflücken wenn sie blüh’n. |