| lyric | 1. Sei mir gegrüsst, du frischer Morgen, der mir der Arbeit Segen bringt! Ein Schatz ruht dir im Schoss verborgen, den sich si mancher nie erringt.
Das Gold der klaren Herrgottsfrühe schlürf ich in vollen Zügen ein; Leis legt sich auf den Pfad der Mühe des Glückes wunderbarer schein.
2. Die erste Lerche hör ich steigen, dem Lied lauscht zitternd Halm und Blatt, fern träumt der Wald, sein Lied heißt Schweigen, das stets mein Herz gefangen hat.
Ich grüsse dich du junger Morgen, der mir der Scholle Frieden beut! Der wird sich keine Krone borgen, der sich der Gunst der Stillen freut. |