| lyric | 1. Sei mir gegrüßt, du Waldesduft, du seliges Sinnen und Träumen. Im Sonnenglanze zittert die Luft, es singt und klingt in den Bäumen. Und die Blumen dringen allüberall aus den Knospen hervor und entfalten sich frei. Willkommen, du herrlicher Mai! Ich grüße dich freudig mit Sang und mit Schall; ich grüße dich freudig mit Sang und mit Wonnegeschrei.
2. Es blieben hinter mir im Thal die sorgenschweren Gedanken; nun, Waldesfrieden, erlöse einmal mich aus den beengenden Schranken, und erfüll’ die Brust mit Klang und Licht, komm’ mit Nachtigallsang und mit Blumen herbei, beglücke die Seele, beglücke und mache sie frei, dassweithin Jubel die Stille durchbricht. Willkommen, o Mai! Willkommen, du herrlicher Mai! |