| lyric | 1. Der Tag ist hin, die Sonne gehet nieder: der Tag ist hin und kommet nimmer wieder mit Lust und Last. Er sei auch, wie er sei; bös oder gut, es heisst: er ist vorbei.
2. Die Zeit vergeht und wir mit ihren Stunden; wohl dem, der sich ini diese Zeit gefunden und, was die Welt in Torheit zugebracht, aus wahrer Klufheit sich zunutz gemacht.
3. Mein Gott und Herr, hab’ Dank für deine Pflege; für deine Gnad’, für Leitung meiner Wege, für alles Heil von deiner Vaterhand, für alles, was du heut mir zugesandt.
8. So laß mich denn an Tugend und Geberden von Stunde an dir gleich und ähnliche werden. Gib Demut, Einfalt, Glauben, stillen Sinn und daß ich stets dir treu, gehorsam bin. |