| lyric | 1. Der Jänner verspricht uns ein gutes Neujahr. Wir ziehen zum Schlitteln in fröhlicher Schar.
2. Der Februar hält Küchlein und Keuzweil bereit; wir feiern die Fasnacht, die lustige Zeit.
3. Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt, er pflüget und säet mit fleißiger Hand.
4. April bringt bald REgen und bald Sonnenschein. Hell läuten die Glocken das Osterfest ein.
5. Der Mai voller Freuden mit Blumen einzieht, wir wandern ins Weite und singen ein Lied.
6. Im Juni die Sonne am hächsten steht. Der Bauer im Heuet die Wiesen nun mäht.
7. Im Juli gibt’s Ferien, wir freuen uns, juhe! Wir singen dun springen und baden im See.
8. August füllt die Scheunen, wir leiden nicht Not, Gott schenkt uns voll Güte das tägliche Brot.
9. September, schon färbt sich der herrliche Wald, es wallen die Nebel, das Jagdhorn erschallt.
10. Oktober schenkt uns Äpfel und Nüsse im Hain; wir graben Kartoffeln und kellern sie ein.
11. November, der Sturmwind braust wild um das Haus. Wir sitzen am Ofen und ruhen uns aus.
12. Dezember, ’s wird Weihnacht, die Fluren sind weiß. Das Jahr geht zu Ende, singt Gott Lob und Preis! |