| lyric | 1. Drei Gänse im Haberstroh, sassen da und waren froh. Kommt der Baur gegangen, mit ’ner langen Stangen, er ruft: Wer do, wer do, wer do? Drei Gäns im Haberstroh.
2. Schlau wie so Gänslein sind watschelten sie in einen Spind, denn mit seiner Stangen wollt der Bau’r eins fangen, und er scuht hier, sucht da, sucht dort, doch seine Gäns war’n fort.
3. Nicht gefunden, war’n verschwunden, sie waren fort und nicht zu finden. Und die waren nicht dumm, denn jetzt ging’s darum, sich zu verstecken, sie blieben einfach stumm.
4. Drei Gäns im Haberstroh, saßen da und waren alle so froh. Wie sie da um die Wette schnatterten un dplapperten, das Neu’ste vom Tage, das es heute gab. weil sie so lustig alle drei miteinander, durcheinander schnatterten so froh.
5. Hinten an dem Scheunentor, da wartet schon der Fuchs davor. Spitzt die großen Ohren, Gänslein, seid verloren. Kommt nur nicht raus aus eurem sich’ren Gänsehaus.
6. Der Bauer, diesmal ganz gescheit, kommt grade noch zur rechten Zeit, will mit der langen Stangen nun das Füchslein fangen, une er schlägt zu! Fort war der rote, schlaue Fuchs im Nu.
Weil nun die Gefahr vorbei, gab’s wieder groß Geschrei, drei Gäns im Haberstroh, saßen da und schnatterten und waren froh. ___
Drei Gäns im Haberstroh, saßen da und war’n froh. Da kam der Fuchs gegangen mit einer langen Stangen, Hallo, hallo, hallo! |