| lyric | 1. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Leben. Wie ein Nebel bald entstehet und auch bald vergehet, so ist unser Leben, sehet.
2. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind des Menschen Tage. Wie ein Strom beginnt zu rinnen und mit Laufen nicht hält innen, so fährt unser Zeit vonhinnen.
3. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Freude. Wie da wechseln Stund und Zeiten, Licht und Dunkel, Fried und Streiten, so sind unsre Fröhlichkeiten.
4. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig ist der Menschen Schöne. Wie ein Blümlein bald vergehet, wenn ein rauhes Lüftlein wehet, so ist unsre Schöne, sehet.
5. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der MEnschen Schätze. Es kann Glut und Flut entstehen, dadurch, eh wir uns versehen, alles muß zu Trümmern gehen.
6. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sin der Menschen Sachen. Alles, alles, was wir sehen, das muss fallen und vergehen. Wer Gott fürcht, wird ewig stehen. |