| lyric | 1. Hell beglänzt vom Morgensonnenschein strahlen ferne Firnen zauberrein; aber herrlicher und wärmer flammt jenes Licht, das aus der Freiheit flammt. Himelan der Adler kühn sich schwingt, allwohin nicht Pfeil noch Kugel dringt; aber höher noch, im ew’gen Glanz, schwebt der Schutzgeist meines theuren Vaterlands!
2. Hoch am Alpsee liegt ein stiller Ort, goldgelockte Feen tanzen dort; zauberreicher ist die Mondscheinnacht auf dem Boden einer Freiheitsschlacht. Süß erklingen Alphorn und GEläut, wo die Wettertanne Schatten streut; doch ein Schweizerpsalm voll Klang und Kraft weckt den Muth, der Werk und hohe Wunder schafft.
3. Reißt der Sturzbach sich vom Felsen los, stürzt er jubelnd in des Abgrunds Schooß; manches Schweizerherz empfand banges Heimweh schon am fremden Strand. Treibt der Winter niederwärts das Wild, sehnt es sich nach grünem Hochgefild; aber heißer sehnt sich, fern einmal, uns’re Seele nach dem theuren Heimatthal. |