| lyric | 1. Es rauscht [d]ein Sang von hoher Alpenwand als Morgengruß ins stille Tal gesandt; es rauscht ein Sang, so jugendfrisch und rein, als Abendgruß im goldnen Firnenschein. Wem gilt das Lied, das sich aus der Älplers Brust zum Himmel schwingt in wonniger Jugendlust? Es gilt der Berge ewig Festbestehn den Freiheitslüften, die hier oben wehn! Des Älplers Sang von hoher Felsenwand, sein Lied, es gilt dem freien Schweizerland.
2. Es rauscht der Rhein, aus seiner Flut erklingt das Lied, das droben hoch der Aelpler singt; es rauscht der Sang durch’s stille freie Thal im Morgenglüh’n, im letzten Abendstrahl. Wem gilt das Lied, das hell aus den Wassern rauscht, dem wehmuthsvoo, doch freudig, der Schweizer lauscht? Das Lied, des Vaterlandes heil’ges Fleh’n, es gilt der Freiheit ewigem Beseth’n! Klingt’s auf der Alp, ertönt’s am Rheinesstrand, das Lied, es gilt dem freien Schweizerland. |