| lyric | 1. I hatt' scho drei Sommer mir’s Heimgehn vorg’nommen; i hatt’ scho drei Sommer mei Schätzel nit g’sehn. Auf mi wart’s no immer, es glaubt, i komm’ nimmer; auf mi wart’s no immer; wie wird ihm denn g’schehn? DIe Nacht sinkt schon niederM man sieht gar nichts mehr. Heut’ muß i’s heimsuchen, wenn’s no so weit wär.
2. Im Tannenwald hinten, da werd i’s scho finden, im Tannewald hinten, das ist es daheim. Kohlfinster ist’s frili, das mache die Bäum! I sieh scho von weitem den Mondschein aufgeh’n, und d’Sternlein am Himmel, die leuchten so schön.
3. Jetzt bin i schnell g’loffen; denn s’Fenster war offen. Jetzt bin i schnell g’loffen und sagt gleich zu ihr: „Gott grüeß ’di mein Engel! Komm’ außi awengel! Gott grüeß di mein Engel! Komm’ aßi zu mir!“ I trau mi nit außi, so spät bei der Nacht. Geh’, sag’ mei lieb’s Büberl, was hast mir denn ’bracht?
4. „Was kann i dir bringe? Ein Ringel an Finger! Was kann i dir bringe? Ein rosenfarb’s Band. I will di erlösen, weil treu bist gewesen; i will di erlösen vom ledigen Stand!“ Jetzt druckt’s ma an’s Herzel, ’s verwußt sich nit mehr! Du himmlischer Vater, geh’ schau einmal her |