| lyric | 1. Leb wohl, du liebes altes Jahr, leb wohl in Freud und Leid. Du eilst zu deiner Brüderschar, die einst so nah wie du mir war, hin in Vergangenheit.
2. Manch Stündlein froh, und manches bang hast du uns zugeführt. Drum dank ich dir bei Saitenklang mit einem frohen Lobgesang, wie’s dir mit Recht gebührt.
Du sollst mir immer teuer sein, in weiter Ferne noch. Sank gleich in meinem Freudenwein manch bittres Tränklein mit hinein, es schmeckte mir ja doch.
3. Und nun zum letztenmal: leb’ wohl; der Glockenschlag ist da, der dich zu Grabe brummen soll, o horch, leb’ wohl, leb’ ewig wohl! Das neue Jahr ist da. |