| lyric | 1. Mit kosenden Frühlingswinden beim dämmernden Zwielichtsschein, da schleichst du dich in mein Stübchen und in mein Herz hinein; du nahst dich so geisterleise wie eine liebliche Fee: O Heimweh, du süßes o’ wunderbares Weh!
2. O Zauber der gelinde durch meine Seele fließt, wie eine uralte Sage die halb verschollen ist. Mir ist als ob ich mein totes Großmütterchen wieder säh’: O Heimweh, du süßes o’ wunderbares Weh!
3. Und Bilder umgaukeln mich lose, mir wird so wohl so weh, ich träume von Wellengekose von unsrer Berge Schnee, von einer einsamen Rose an meiner Heimat See: O Heimweh, du süßes o’ wunderbares Weh! |