| lyric | 1. Was ist das für ein durstig Jahr! Die Kehle lechzt mir immerdar, die Leber dorrt mir ein. Ich bin ein Fisch auf trock’nem Sand, ich bin ei dürres Ackerland; o schafft mir Wein!
2. Was weht doch jetzt für trockne Luft! Kein Regen hilft, kein Tau, kein Duft, kein Trunk will mir gedeihn. Ich trink im allertiefsten Zug, und dennoch Wird’s mir nie genug, fällt wie auf heißen Stein.
3. Und wenn es euch wie mir ergeht, so betet, daß der Wein gerät, ihr Trinker insgemein! 0 heil’ger Urban, schaff uns Trost, gib heuer uns viel edlen Most, daß wir dich benedein. |