| lyric | 1. Wand'rer geht auf fernen Wegen, in der Brust der Sehnsucht Qual; horch’, da tönt die Abendglocke lieblich durch das stille Thal.
2. Und der Wand’rer steht und lauschet auf den Stab gestützt, ihr zu: Abendglöckchen, Abendglöckchen, wiegst nun Alt und Jung zur Ruh’,
3. Wiegst zur Ruhe alle und mit ihnen Lust und Schmerz. Wann, Glöcklein rufst du endlich auch zur Ruh’ mein Herz? |