| lyric | O Müetterli, o Muetter au! Wie häst di für is ploged! Du chlyni trüi Heldefrau. Wie häst au Sorge von is to, Und Chrüz und Chrüzli uf di gno.
’s ist währligoptt keis Wunder gsy, As ’s dir se schwär ist worde. Gottlobunddank, jetz isch verby. Dä bist i äni Bhusig hei, Wo nüd as Liebi gilt ällei.
Mer chöted’s hie au schöiner ha, Wän Jede für sy Chinde Au ’s Nochbers Chinde luegti a. He, d’Liebi wär äs chumlis Bett Für alls was Leid und Breste hett?
O Muetter, gwirigs Euthlerchind! Bist gsy wie d’Ros im Gschneever: D’Freud hät glyhc us dr use zündt. Ä Ros blybt Ros. Und wird’s verschnyt, ’s chunt wider wie’s im Würzli lyt.
Nei, bhüetiß, ’s Läbe wär nüd schwär, Wän all ei Muetter hetted. Wil dä um Jedes Liebi wär. Si miecht das chältist Stübli warmm; ’s gringst Hus und Härz wär nümme armm.
O Müetterli, im Chilehof Im grüene Waidland obe! Dr basist ist ä teuffe Schloff. Und chör i lo verwache hüt, O Muetterhärz, i tät dr’s nüd. |