Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Von ferne sei herzlich gegrüsset,

Liedtext

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first_line1. Von ferne sei herzlich gegrüsset,
lyric1. Von ferne sei herzlich gegrüsset,
du stilles Gelände am See,
wo spielend die Welle zerfliesset,
genähret vom ewigen Schnee.

2. Gepriesen sei, friedliche Stätte,
gegrüsset, du heiliges Land,
wo sprengten der Sklaverei Kette
die Väter mit mächtiger Hand.

3. Da blickten in nächtlicher Stille
Sie jammernd auf Vaterlands Not,
Und sahen, wie Jammer die Fülle
Vollbringet der Willkür Gebot.

4. Hier standen die Väter zusammen,
dem Recht und der Freiheit zum Schutz,
und schwuren beim heiligsten Namen,
zu stürzen der Zwingherren Schwur.

5. Der Schimmer der Sterne erhellte
nur düster die schlummernde Flur,
als rächend zum Himmelsgezelte
entschwebte der heilige Schwur.

6. Und Gott der Allmächtige gesandte
Gedeihen dem hieligen Schwur,
sein Arm die Tyrannen verbannte,
und frei war die heimische Flur.

7. Drum, Rütli, sei freundliche gegrüsset!
Dein Name soll nimmer vergehn,
so lange der Rhein uns noch fliesset,
so lange die Alpen bestehn.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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FotokopieDas Grütli.LiedPn.
FotokopieDas Grütli.ChormusikSATB
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FotokopieHeimat und Vaterland.LiedGit.; Mel.
FotokopieVon ferne sei herzlich gegrüßet
Das Rütlilied
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SeiteVon ferne sei herzlich gegrüssetText; Volkslied / Volksweise