| lyric | 1. Umsonst suchst du des Guten Quelle weit außer dir in wilder Luft; in dir trägst Himmel oder Hölle und deinen Richter in der Brust. Kein Gold erkauft den innern Frieden, kein Glanz macht dich den Göttern gleich, ist dir Genügsamkeit beschieden, so bist du glücklich bist du reich.
2. Sei Mensch und ehre Menschenwürde, sei frei und laß es andre sein. Erschwere nie des Armen Bürde bewahre Herz und Zunge rein. Sei Christ und segne die dir fluchen, steh für die Unschuld wie eine Wall, und wirst du eine Heimat suchen, so findest du sie überall.
3. Blick auf zu jenen goldnen Sternen, sie blinken dir so freundlich zu, als riefen sie aus jenen Fernen, wir sind Geschöpfe so wie du. Was kann die Erde dir gewähren, auf der du Gast dun Fremdling bist? Du mußt dem Himmel angehören weil Himmelssehnsucht in dir ist. |