| lyric | Die Nacht entschwand auf leisem Fuß, nun tagt der junge Morgen; er weckt im Tal mit keckem Gruß, was verborgen.
Der Hahnruf gellt, die Sichel klingt, es regt sich allerwegen, und von dem nahen Turme dringt der Glocke Segen.
Ein Räuchlein schleicht aus jedem Haus hinauf in blaue Ferne; dort löscht des Mondes Sichel aus mitsamt dem Heer der Sterne.
Vom Tau benetzt erglänzt die Flur; die Morgenwinde wehen: Es will aufs neue die Natur auferstehen! |