| lyric | Die Nacht geht grau über Wald und Ried Leid ist geworden mein Lebenslied, Das ich in den Morgen gesungen, Das ich gejauchzt in den wirbelnden Tag Bei Pfeifenklang und bei Trommelschlag Nun ist es verrauscht und verklungen.
Wie warf ich mich kühn in die Reiterschlacht! Jetzt jage ich einsam durch Wald ung Nacht, Daß die Funken im Dunkel stieben; Wie heiß ich focht und wie wild ich warb Und wie mir Hoffnung auf Hoffnung starb, Mein Trotz nur ist mir geblieben ...
Die Nacht wird licht, die Nacht wird klar; Vom Tale klingt es so wunderbar, Als härte ich Heimatglocken; Ein Klösterlein im Grunde steht, Draus dringt der Mönche Chorgebet; Mein Herz ist so froh erschrocken.
O Christe, dona requiem Nobis, quos noctem ac diem Hostes volunt urguere; Aufer a nobis tenebras Cordis, et lucem immittas, O Christe, miserere!
Er reitet an das stille Tor, Die bärtigen Beter treten vor Und bringen ihm Gruß und Frieden. O nehmt ihn auf und führt ihn ein Laßt ihn euch Freund und Bruder sein Den Stürmer, den Fahrtenmüden! |