| lyric | 1. Bei meines Buhlen Kopfen [Haupte], da steht ein güldner Schrein; darin da liegt verschlossen das junge Herze mein. Wollt Gott, ich hätt den Schlüssel! Ich würf ihn in den Rhein. Wär ich bei meinem Buhlen, wie möcht mir besser sein!
2. Bei meines Buhlen Füßen, da fließt ein Brünnlein kalt; und wer des BRünnleins trinket, der jungt und wird nicht alt. Ich hab des Brünnleins trunken, wohl manchen stolzen Trunk. Viel lieber wollt ich küssen meins Buhlen süßen Mund.
3. In meines Buhlen Garten, da stehn zwei Bäumelein; das ein das trägt Muskaten, das andre Nägelein. Muskaten, die sind süße, die Näglein, die sind räss. Die geb ich meinem Buhlen, daß er mein nicht vergess’. |