| lyric | 1. Wohl her, ihr Reitersknaben, seid froh und guter Ding! Es gilt ein Stück zu traben; da ist das Leid gering. Des Rechbergs Fähnlein flattert Rück mir den Krebs zurecht! Das müßt ein schlechter Reiter sein, der das noch sitzen möcht! Heiho! Lustigem Reitersknecht, kommt jedes Sträußchen recht. Zügel fest! Juhu!
2. Hei, tönt die helle Weise fein über Feld und Holz! Dem Erbfeind gilt die Reise, der tut gar frech und stolz. Wir wolln ihn niederwerfen mit unverzagtem Mut! Das muß ein schlechter Reiter sein, der nicht sein Bestes tut. Heiho! Lustigem Reitersknecht, kommt jedes Sträußchen recht. Zügel fest! Juhu!
3. Frischauf, es kommt vom Hügel der Tag mit hellem Schein! Nach einem Trunk im Bügel, dann fröhlich querfeldein. Und sollts heut übel enden und wärs der letzte Ritt ein braver Reiter allezeit ist mit dem Leben quitt. Heiho! Lustigem Reitersknecht, der Tod nicht schrecken kann. Zügel fest! Juhu! |