| lyric | Herr, unser Gott! Über der Heimat der Väter war deine Hand. In den grauen Nächten des Unglücks stand dein Licht ob den Bergen, einsam und groß.
Aus deinem heilgen Herzen floß Kraft in der Männer Herz, Kraft in der Männer Arm, heilige Kraft, die das rettende Schwert errafft, wann der Feind steht an des Landes Marken. Herr, unser Gott, du warst mit den Starken, warst mit den Vätern in Sturm und Schlacht! Herr, unser Gott, halte Wacht über Firnen und Talgelände!
Schüre der Freiheit leuchtende Brände! Wie sie glühn, bei des Tages Niedergang. Dörflein sich grüssen mit Betglockenklang. Das Rot, das hehre Rot, das von den Gletschern und Zinnen loht und brennt in des Landes Zeichen!
Laß nimmer es bleichen, das rote Feld! Und die Schollse inmitten einer Welt, die Scholle nur, karg und arm, doch frei, schütze mit treuer Hand sie, unser Vaterland. Herr, Gott unsrer Väter mit uns sei! |