| lyric | Herbstlich schon färbt sich das Rebenlaub, über die Höh’n fegt der Wind; wirbelnde Blätter verwehen im Staub, Brünnlein plaudert und rinnt.
Reifende Traube hoch über dem Tal, schellend im köstlichen Saft, saugt aus dem herbstlichen Sonnenstrahl letzt beglückende Kraft.
Und die Madonna am Wegesrain hebet ihr Kindlein empor; Sonnenlicht spielt um das Bildnis von Stein, Kränzlein hängt welkend davor.
Kommet ein Winzer die Straße entlang, lächelt einkindliches Grüßen, bricht eine Traube vom Rebenhang, legt sie Maria zu Füßen.
Lieder harft plötzlich der Abendwind, trägt auf heimlichen Schwingen für die Madonna mit ihrem Kind jubelnde Engelein Singen! |