| lyric | 1. Verschwunden ist die finster [finstre] Nacht, die Lerche schlägt, der Tag erwacht, die Sonne kommt mit Prangen am Himmel aufgegagnen. Sie scheint in Königs Prunkgemach, sie scheinet durch des Bettlers Dach, und was in Nacht verborgen war, das macht sie kund und macht sie offenbar.
2. Lob sie dem Herrn und Dank gebracht, der über diesem Haus gewacht mit seinen heil’gen Scharen und gnädig wollt’ bewahren! Wohl m,ancher schloß die Augen schwer und öffnet sie dem Licht nicht mehr. Drum freue sich, wer neu belebt den frischen Blick zur Sonn’ erhebt! |