| lyric | 1. Durch die wolkige Maiennacht geht ein leises Schallen, wie im Wald die Tropfen sacht auf die Blätter fallen. Welch ein ahnungsreicher Duft! quillt aus allen Bäumen! Dunkel weht es in der Luft wie von Zukunftsträumen.
2. Da im Hauch, der auf mich sinkt, dehnt sich all mein Wesen, und die müde Seele trinkt schauerndes Genesen. Müde Seele, hoffe nur! Morgen kommt die Sonne und du blühst im Wald und Flur hell in Frühlingswonne. |